Wenn Sie ein Problem mit Ihrem Führerschein wegen zu vieler Punkte haben, stehen Sie vermutlich vor einer der folgenden Situationen:

1. Sie möchten Punkte abbauen

2. Die Fahrerlaubnis wurde gerichtlich entzogen

3. Sie haben 8 oder mehr Punkte / die Fahrerlaubnis wurde entzogen und die Führerscheinstelle verlangt eine MPU


1. Sie möchten Punkte abbauen
  • Sie haben 1 – 3 Punkte:

    Bei diesem Punktestand erfolgt noch keine behördliche Mitteilung. Dennoch haben Sie bereits ab einem Punktestand von nur einem Punkt die Möglichkeit durch die Teilnahme an einem Fahreignungsseminar einen Punkt abzubauen (Adressen können Sie bei Ihrer Führerscheinstelle erfragen).

  • Sie haben 4 – 5 Punkte:

    Sie haben eine behördliche Ermahnung erhalten und Sie wurden auf die Möglichkeit einer freiwilligen Teilnahme an einem Fahreignungsseminar hingewiesen (Adressen bekommen Sie von Ihrer Führerscheinstelle).
    Eine Teilnahme am Fahreignungsseminar bringt Ihnen bei diesem Punktestand noch einen Punkt Abzug.

  • Sie haben 6 - 7 Punkte:

    Die Behörde hat Sie verwarnt und Sie auf den Entzug der Fahrerlaubnis bei 8 Punkten hingewiesen. Außerdem erhielten Sie den Hinweis, dass Sie freiwillig an einem Fahreignungsseminar teilnehmen können. Die Teilnahme bringt jedoch bei diesem Punktestand keinen Punktabzug mehr.

2. Die Fahrerlaubnis wurde gerichtlich entzogen

Wegen einer oder mehrerer gravierender Verstöße oder Straftaten wurde die Fahrerlaubnis durch ein Gerichtsurteil entzogen oder es droht die Entziehung. Je nach Konstellation können Sie nicht nur die Sperrfrist effektiv nutzen, sondern möglicherweise sogar noch das Strafmaß günstig beeinflussen, wenn Sie frühzeitig tätig werden. Denn wenn ein Richter erkennt, dass Sie bereit sind, über sich nachzudenken und bereits nachweislich erste Veränderungen eingeleitet haben, tut er sich leichter, Ihnen entgegenzukommen. Auch hier kann eine Bescheinigung des PRO∙NON-Therapeuten helfen.
Nach Ablauf der Sperrfrist wird die Fahrerlaubnis in der Regel nur mit Vorlage eines positiven MPU Gutachtens wiedererteilt.

3. Sie haben 8 oder mehr Punkte:

Sie haben den zulässigen Punktestand überschritten und deshalb wurde Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen.
Mit Ablauf der behördlichen Sperrfrist können Sie einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen. In der Regel ordnet die Führerscheinstelle jetzt eine MPU (Medizinisch- Psychologische Untersuchung) an.

Die Führerscheinstelle verlangt eine MPU:

Sie können Ihre Fahrerlaubnis nur wieder bekommen, wenn Sie bei der MPU die Eignungszweifel ausräumen. Dazu müssen Sie nachweisen können, dass Sie sich mit Ihren Problemen auseinandergesetzt und diejenigen Einstellungen verändert haben, die damals zu dem verkehrsauffälligen Fahrverhalten geführt haben.
Das gelingt den meisten Antragstellern nicht ohne Hilfe. Daher gibt es die hohe Durchfallquote bei der MPU.
Sie sollten daher sofort die Hilfe eines erfahrenen Verkehrstherapeuten in Anspruch nehmen.

PRONON e.V. bietet Ihnen seine über zwanzigjährige Erfahrung und Kompetenz an. Bitte klicken Sie einen Verkehrstherapeuten in Ihrer Nähe oder die PRO∙NON-Hotline an. Sie haben dann die Adresse und die Telefonnummer für das erste Info-Gespräch.
Warten Sie damit nicht bis kurz vor der MPU, sondern: Handeln Sie sofort.
Jede Verzögerung erschwert Ihre Chancen.

Was erwartet mich bei der MPU?

Eine MPU, d.h. eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung, besteht neben Reaktionstests aus einem medizinischen und einem psychologischen Teil. Im medizinischen Teil wird ein Arzt Sie körperlich untersuchen. Theoretisch kann hinter Verkehrsverstößen ein medizinisches Problem stecken. Das ist aber in der Praxis eher selten der Fall. Auch der Testteil am PC ist meist nicht das Problem. Sollte es jedoch hierfür Anhaltspunkte oder Befürchtungen geben, sprechen Sie ihren Verkehrstherapeuten darauf an.

Die größte Hürde einer MPU stellt in der Regel der psychologische Teil dar. In diesem wird Sie ein Diplom-Psychologe zu den Hintergründen Ihrer Delikte befragen. Hier wird es darauf ankommen, dem Gutachter zu zeigen, dass Sie sich selbstkritisch mit Ihrem Fahrstil auseinandergesetzt haben und wissen, wie Sie es schaffen, sich zukünftig im Straßenverkehr regelgerecht verhalten können. Wollen allein reicht nicht aus.

Wenn Sie mehr über den Ablauf einer MPU wissen wollen, setzen Sie sich bitte mit einer PRO∙NON-Praxis in Verbindung.

Sollte ich mich auf eine MPU vorbereiten?

Fakt ist, dass es eine hohe Durchfallquote gibt. Man kann sagen, dass ohne eine Vorbereitung eine MPU so gut wie nicht zu bestehen ist. Dennoch kann man es natürlich probieren, denn es besteht keinerlei Verpflichtung eine professionelle Unterstützung nachzuweisen. In den Leitlinien der Gutachter wird allerdings in den meisten Fällen eine Aufarbeitung der Problematik mit professioneller Hilfe als Bedingung für ein positives Gutachten verlangt.
Wer daher kein hohes Risiko eingehen möchte, ein negatives MPU-Gutachten zu erhalten, sollte etwas tun. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich auf eine Begutachtung vorzubereiten. Es gibt sehr verschiedene Unterstützungsangebote für betroffene Kraftfahrer, von Selbsthilfegruppen über Suchtberatungsstellen zu gezielten Gruppenangeboten zur MPU-Vorbereitung. Wir, die Psychologen von PRO∙NON, bieten Maßnahmen an, die in Form von Einzelgesprächen stattfinden, weil wir glauben, auf den Einzelnen so am besten eingehen zu können.
Welches Angebot das geeignete ist, muss aber letztlich jeder selbst entscheiden.
Mit folgendem Satz ist es allerdings sicher nicht getan:
"Das wird mir mit Sicherheit nie wieder passieren!" denn das wird einen Gutachter kaum überzeugen können, weil das eine pauschale, also allgemein gültige Antwort wäre, die jeder geben kann. Gefragt sind jedoch individuelle, also auf den einzelnen Betroffenen bezogene Antworten.
Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass jeder Gutachter weiß, was in vielen Untersuchungen bestätigt wurde:

Wann sollte ich etwas tun?

Die Antwort ist einfach: so früh wie möglich.
Je nach Konstellation können Sie nicht nur die Sperrfrist effektiv nutzen, sondern (im Falle einer gerichtlicher Entziehung) möglicherweise sogar noch das Strafmaß günstig beeinflussen. Ein weiterer Vorteil eines frühen Maßnahmenbeginns besteht in diesem Fall darin, eine bereits verhängte Sperrfrist unter Umständen verkürzen zu können.

Es ist allerdings nie zu spät, mit einer Vorbereitungsmaßnahme zu beginnen. Selbst wenn Sie bereits ein oder mehrere negative Gutachten erhalten haben, sollten Sie baldmöglichst anfangen, sich helfen zu lassen.
Für einen frühen Beginn spricht auch die Tatsache, dass in der Regel von Ihnen eine Veränderung Ihrer Einstellungen und Ihres Verhaltens gefordert wird. Diese Veränderung sollte über einen bestimmten Zeitraum hinweg, mindestens über ein halbes Jahr lang, vor einer Begutachtung vollzogen sein. Der Beginn einer Einzelmaßnahme kann für den Gutachter ein wichtiger Anhaltspunkt sein.

Was spricht für eine PRO∙NON - Maßnahme?

Es gibt viele Argumente, die dafür sprechen, sich von einem PRO∙NON - Psychologen auf eine MPU vorbereiten zu lassen:

  • jede Maßnahme ist auf den Einzelnen abgestimmt. Sowohl die Stundenzahl als auch die Dauer der gesamten Maßnahme werden nach einem Erstgespräch individuell abgestimmt
  • es werden persönliche Termine vereinbart. Da wir keine Gruppen bilden, werden Sie an keine vorgegebenen Uhrzeiten gebunden, sondern können die Termine mit Ihrem Therapeuten vor Ort abstimmen
  • in Einzelsitzungen bespricht der erfahrene PRO∙NON-Therapeut mit Ihnen Ihre persönliche Situation und die Hintergründe der Delikte
  • welche Änderung genau von Ihnen erwartet wird, wird vor Ihrem persönlichen Hintergrund geklärt
  • PRO∙NON - Maßnahmen sind nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Das garantiert Ihnen, dass die Qualität unserer Arbeit überprüft ist und nach festgelegten Regeln kontrolliert wird.
  • Teilnehmer von PRO∙NON-Maßnahmen sind nachweislich in hohem Maße erfolgreiche MPU-Absolventen und bleiben auch nachher in der Regel im Besitz ihrer Fahrerlaubnis (vgl. Erfolgsbilanz).
  • die Diplompsychologen der PRO∙NON-Praxen sind auch noch für Sie da, wenn die Zeit mal drängt.
Wie läuft eine PRO∙NON - Maßnahme ab?

Am Anfang steht ein einführendes Gespräch, um abzuklären, wie lange die Maßnahme dauern wird (in Sitzungen à 50 Minuten gerechnet) und was sie kosten wird. Außerdem erhalten Sie Informationen darüber, was Sie in der Verkehrstherapie erwartet und was Sie tun müssen, um die Maßnahme zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Falls Sie sich nach dem Vorgespräch für PRO∙NON entschieden haben, erhalten Sie einen Therapievertrag. Dieser Vertrag regelt alle Ihre Rechte und Pflichten. In diesem Vertrag steht unter anderem die voraussichtliche Anzahl der Therapiesitzungen mit den anstehenden Kosten, als Gewährleistung für Sie als Kunde. Ebenso finden Sie darin die Zusage, dass Sie nach jeder Sitzung kündigen können und nur so viele Sitzungen bezahlen, wie Sie auch tatsächlich in Anspruch genommen haben. Sie gehen also keinerlei Risiko ein.
Zusätzlich erklärt Ihnen der Therapeut das behördliche Verwaltungsverfahren, in dem Sie sich befinden und alle weiteren Einzelheiten der PRO·NON Dienstleistung. So könnte es etwa wichtig sein zu beachten, dass Sie zwischen einer bereits negativ verlaufenen MPU-Begutachtung und der nächsten Begutachtung möglicherweise einen bestimmten zeitlichen Abstand einhalten müssen.
Nach dem erfolgreichen Abschluss erhalten Sie eine Bescheinigung über die PRO·NON - Verkehrstherapie zur Vorlage beim Gutachter bei der MPU.
Auch nach Abschluss der Maßnahme stehen wir Ihnen für alle dringenden Fragen zur Verfügung.

Wichtig: In allen Rechtsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Anwalt!